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11 Tipps wie Du während Deiner Hochzeitsplanung in der Corona-Pandemie stressfrei bleibst

11 Tipps wie Du während Deiner Hochzeitsplanung in der Corona-Pandemie stressfrei bleibst

Wir geben Dir wertvolle Tipps, wie Du in dieser Zeit auf Deine mentale Gesundheit achten kannst.

Viele Brautpaare planen derzeit Ihre Hochzeit und in unserer Facebook-Gruppe „Corona-Support für Bräute“ wird immer wieder erwähnt wie gestresst und besorgt alle sind. Es ist völlig normal, dass Du Dir Sorgen um Deine Hochzeit machst, also lass uns das beiseite schieben - Du darfst Dich gestresst fühlen!

Aber Sorgen können leicht zu Ängsten werden, wenn man sie nicht in den Griff bekommt. Deshalb dachten wir, dass es heute hilfreich sein könnte, sich ein paar Möglichkeiten anzuschauen, um die Coronavirus-Hochzeitsangst zu besiegen, bevor sie zu groß wird. Die Hochzeitsplanung ist immer ein Marathon und kein Sprint, aber dieses Jahr ist es so viel schwieriger geworden, aufgeregt und motiviert zu bleiben und die Planung zu genießen.

Foto: Unsplash

Wir haben keine magische Lösung, aber hoffentlich helfen Dir diese einfachen Tipps zur Bewältigung von Hochzeitsangst, diese Zeit zu erleichtern und zu verhindern, dass Dir der Planungsprozess zu viel wird. Wir möchten, dass Du Dich auf Deinen großen Tag freust und bereit bist, jede Minute zu genießen, also ist es an der Zeit, auf Dich zu achten...


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1. Trauere ein wenig - es ist okay, nicht okay zu sein

Zuallererst: Es ist in Ordnung, jetzt traurig zu sein. Egal, ob Du Deine Hochzeitspläne verschieben musstest, ob Du versuchst herauszufinden, ob/wie Deine Hochzeit im Sommer stattfinden wird, oder ob Du Dir Sorgen darüber machst, wie das Coronavirus Deine Hochzeit in den kommenden Monaten beeinflussen wird - es ist völlig verständlich, dass Du besorgt und aufgeregt bist. Und Du bist nicht allein. Wir haben hunderte von Beiträgen in unserer Facebook Gruppe gelesen, von Bräuten, die sich in der gleichen Situation befinden, alle gestresst und aufgeregt und unsicher, was sie tun sollen. Das ist eines der wichtigsten Ereignisse im Leben, da ist es ganz natürlich und vernünftig, dass man sich aufregt, wenn die eigenen Pläne über den Haufen geworfen werden. Also erlaube Dir, aufgeregt zu sein. Es ist ok, nicht ok mit der Situation zu sein. Atme durch und gib Dir Zeit.


2. Sprich es Dir von der Seele

Man sagt, geteiltes Leid ist halbes Leid. Über Deine Sorgen mit Freunden und Familie zu sprechen, hilft definitiv. Sich die Sorgen von der Seele zu reden und sie mit jemandem zu besprechen, dessen Urteil Du vertraust, kann ein guter Weg sein, um den Kopf frei zu bekommen und sich zu konzentrieren. Aber bedenke, dass Du gerade jetzt, wo so wenig im Leben der Leute los ist, nicht willst, dass Deine Hochzeitspläne der einzige Fokus jeder Zoom- und Whatsapp-Konversation sind - Du brauchst keine endlosen Fragen darüber, was Du entschieden hast oder was du tun wirst. Also beschränke die Anzahl der Leute, mit denen Du darüber sprichst, und frage diejenigen um Rat, von denen Du weißt, dass sie gut darin sind, Probleme zu lösen und auf deren Rat Du Dich verlassen kannst. Falls Du lieber mit gleichgesinnten Bräuten über Deine Ängste sprechen möchtest, kannst Du Dich in unserer Facebook Gruppe offen mit Mädels austauschen, denen es genauso geht wie Dir: Zur Facebook Gruppe

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3. Schreibe Deine schlimmsten Ängste und Dinge auf, über Die Du Dir Sorgen machst

Die Dinge laut auszusprechen ist eine Sache, aber sie aufzuschreiben macht sie viel konkreter. Schreibe Deine Gedanken auf und versuche, ihnen einen Sinn zu geben. Versuche eine Liste mit spezifischen Sorgen zu erstellen. z.B. Dein Hochzeitsdatum fällt in eine Lockdown-Periode, x Gäste werden nicht kommen, Du kannst Dein Kleid nicht vor Ort noch einmal anprobieren, Deine Großmutter wird nicht dabei sein dürfen, etc, etc. Schreibe alle Dinge auf, Die Dich stören, große und kleine. Je spezifischer Du sein kannst, desto mehr kannst Du prüfen, wie wichtig dieses spezielle Problem für die Hochzeit insgesamt ist und wie wahrscheinlich es ist, dass es passiert. Es ist leicht, sich von einem allgemeinen Gefühl der Negativität und Sorge überwältigen zu lassen, aber aufzuschreiben, was Dich stört, wird Dir helfen, die wirklichen Probleme herauszufinden, damit Du Dich mit ihnen auseinandersetzen kannst.

Hänge diese Liste an den Kühlschrank, damit Dein Partner sie auch sehen kann und ermutige ihn, seine eigene Liste zu erstellen. Ergänze die Liste regelmäßig, wenn du negative Gedanken findest, die Dich bedrücken, und besprich sie dann mit Deinem Partner.



4. Priorisierung der Themen

Wenn Du Deine Sorgen aufgeschrieben und mit Deinem Partner darüber gesprochen hast, solltest Du anfangen zu erkennen, was die großen und kleinen Probleme sind. Es ist an der Zeit, Prioritäten zu setzen, damit Du einen Plan machen kannst. Betrachte Deine Sorgen im Zusammenhang mit den großen Themen, die zu Veränderungen bei der Hochzeit führen. Kannst du mit den Problemen, um die Du Dir Sorgen machst, leben? Werden sie am Tag der Hochzeit wirklich wichtig sein oder nicht? Und für welche dieser Dinge wirst Du einen Plan B machen müssen? Zum Beispiel, wenn Deine Großmutter es nicht schafft, willst du dann immer noch weitermachen, verschieben oder einen Plan machen, um sie aus der Ferne einzubeziehen? Einige Sorgen werden sich als entscheidend herausstellen, andere kannst Du umgehen.


5. Mach Dir einen Plan

All dies führt dazu, Dir einen Plan zu erstellen. Ich bin ein großer Verfechter davon, einen Plan zu haben, um Stress abzubauen. Es ist eine große Erleichterung, eine Entscheidung zu treffen. Sobald es erledigt ist, kannst Du zu etwas anderem übergehen. Natürlich sind die Dinge im Moment in der Schwebe, so dass sich alle Pläne ändern können, aber Du kannst die großen Probleme, die wir kennen, umgehen und einen Plan B machen, wenn es nötig ist.

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6. Beschränke Deine Social Media Zeit

Soziale Medien sind ein Segen und ein Fluch während dieser Covid-19-Pandemie. Auf der einen Seite bietet es Ablenkung und Verbindung, wenn wir alle gelangweilt und weit weg von einander sind, aber es kann auch die Angst, etwas zu verpassen und Gefühle von Negativität, Unzufriedenheit und manchmal sogar Bitterkeit auslösen. Wenn Du feststellst, dass soziale Medien - insbesondere Instagram, Facebook oder Pinterest - Gefühle der Angst, des Stresses oder der Sorge auslösen, dann trenn Dich sofort von Deinem Gerät und suche Dir eine andere Beschäftigung. Du verpasst nichts, vertrau mir. Komm zurück, wenn Du das Gefühl hast, dass es Dir Spaß macht.

Instagram hat sogar eine Einstellung, die Dich benachrichtigt, wenn Du die App für die von Dir festgelegte Zeit benutzt hast. Du kannst die Apps vorübergehend löschen, wenn Du willst. Du kannst sie immer wieder neu installieren. Kenne Deine Auslöser und wenn Du eine Pause von all dem brauchst, dann nimm sie Dir. Du hast es Dir verdient.


7. Hochzeitsfreie Zeit schaffen

Es ist wichtig, dass du Dich nicht von den Hochzeitssorgen vereinnahmen lässt, Du brauchst auch hochzeitsfreie Zeit mit Freunden und Familie. Wenn die Hochzeit zu viel Platz in Deinem Kopf einnimmt und Du Dich mit anderen unterhältst, kann es sich einfach überwältigend anfühlen. Genauso wichtig ist es, dass die Angst und die Sorgen in dieser Zeit des Social Distancings nicht zur Isolation führen. Es ist ganz natürlich, dass Du Dich in ein Schneckenhaus zurückziehst, wenn Du Dir Sorgen machst, aber es ist wichtig, dass Du Deine sozialen Kontakte zu Familie und Freunden so gut wie möglich aufrechterhältst, aber versuche, einige davon frei von Hochzeitsgesprächen zu halten. Du brauchst Raum und Zeit, um Dich über andere Dinge zu unterhalten oder Dich auf andere Dinge zu konzentrieren und das gibt Dir eine Verschnaufpause von Deiner Angst. Verabrede Dich für wöchentliche Zoom-Telefonate mit Deinen Kumpels oder nimm an einer Online-Yoga-Class teil, um einfach mal abzuschalten.


8. Meditiere oder atme einfach mal durch

Wonach wir uns im Moment alle sehnen, ist Raum - physisch, mental und emotional - einfach um aus dieser Blase herauszukommen und zu entspannen. Bis die Einschränkungen gelockert werden, sind unsere Möglichkeiten zur physischen Flucht begrenzt, aber mentalen Freiraum zu erreichen ist immer möglich, egal wo Du bist. Selbst wenn Du kein großer Fan von Meditation bist würde ich Dir empfehlen, es jetzt zu versuchen, besonders wenn Du Dich von der Hochzeitsangst überwältigt fühlst. Falls Du noch gar keine Berührungspunkte mit dem Thema Meditation hattest, empfehle ich Dir eine geführte Meditation auf Youtube zu nutzen.


9. Bewegung

Egal ob es ein flotter Spaziergang oder ein intensives Cardio-Training ist, Bewegung hilft Dir, Deinen Kopf frei zu bekommen und Stress abzubauen, sowohl mental als auch körperlich. Wir haben in Deutschland das Glück, dass wir immer noch draußen spazieren gehen und laufen können, also gönne dir etwas frische Luft und bringe Deinen Puls in Schwung. Es ist oft das Letzte, was Du tun willst, aber Du weißt, dass Du Dich danach so viel besser fühlen wirst. Erinnere Dich an dieses Gefühl, wenn Du nicht in der Stimmung bist und ziehe Deine Turnschuhe an.

Foto: Unsplash


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10. Gönne Dir ein paar Self-Care-Rituale

Es ist sehr wichtig, sich Zeit für sich selbst zu nehmen und sich ein wenig zu verwöhnen. Besonders in der heutigen Zeit, in der Du nur wenige Möglichkeiten hast, Dich zu entspannen und zu relaxen (vorausgesetzt, du lebst mit Deinem Partner und/oder Deiner Familie zusammen), ist ein wöchentliches Self-Care-Ritual wichtig für Deine mentale Gesundheit.

Das kann so einfach sein wie ein duftendes Bad, eine Maniküre oder das Lackieren Deiner Fußnägel, eine Gesichtsbehandlung, ein Glas Wein, ein Podcast, ein gutes Buch oder einfach Deine Lieblingsmusik. Lege eine Zeit pro Woche fest und sei Dir bewusst, dass dies Deine Zeit ist, um der Welt zu entfliehen.


11. Habe ein wöchentliches Date mit Deiner anderen Hälfte

Tagelang rund um die Uhr mit Deinem Partner zusammen zu sein, ist der Traum in den frühen Tagen der Beziehung , aber die Realität, selbst für die super verliebten Paare, beinhaltet Langeweile und mehr als nur ein bisschen Klaustrophobie. Lasst die Date-Nächte wieder aufleben, die Ihr als Teil Eurer Verlobung genossen habt (Champagner mit allem!) und macht ein bisschen Aufhebens umeinander - bestellt Euch etwas Schönes, zieht Euch schick an und vergesst den Rest der Welt und das, was gerade passiert. Genießt einfach die Gesellschaft des anderen.