Hilfe, meine Trauzeugin meldet sich nicht mehr! Was du tun kannst, wenn deine Trauzeugin sich zurückzieht..

Du bist mitten in den Vorbereitungen für deinen großen Tag und plötzlich hörst du kaum noch etwas von deiner Trauzeugin? Vielleicht hilft sie dir weniger als du es dir erhofft hast oder besteht darauf, dass alles nach ihrem Geschmack läuft, anstatt deinen Wünschen zu folgen? Hier sind ein paar nützliche Tipps, wie du mit so einer Situation umgehen kannst, ohne das gleich die Freundschaft darunter leidet.

1. Das klärende Gespräch: Offene Kommunikation

Der erste und wichtigste Schritt ist immer ein offenes und ehrliches Gespräch. Vielleicht hat deine Trauzeugin gerade viel Stress im Job, persönliche Probleme oder andere Verpflichtungen, von denen du nichts weißt und merkt gar nicht, dass sie ihre Aufgaben bei der Hochzeitsplanung gerade vernachlässigt. Setze dich mit ihr zusammen und erkläre, wie wichtig ihre Unterstützung für dich ist. Sage ihr, wie du dich fühlst und warum dir ihre Hilfe so am Herzen liegt. Achte darauf, nicht anklagend zu wirken, sondern betone, dass du ihre Freundschaft und Unterstützung in dieser wichtigen Zeit schätzt. Frage sie, wie es ihr aktuell geht, was es Neues gibt und ob sie Bedarf hat darüber zu sprechen.

Beispiel für ein Gespräch: „Hey, ich wollte mal mit dir über die Hochzeitsvorbereitungen sprechen. Ich merke, dass du in letzter Zeit weniger Zeit dafür hattest, und das macht mich ein bisschen unsicher, da es ja auch nicht mehr lange hin ist bis zur Hochzeit und noch so viel zu erledigen ist. Mir ist deine Unterstützung wirklich wichtig, weil du mir als Trauzeugin so viel bedeutest. Gibt es etwas, worüber du reden willst?“

2. Klare Aufgabenverteilung: Struktur schafft Klarheit

Manchmal liegt das Problem einfach in einer fehlenden Struktur. Wenn keine klaren Aufgaben verteilt sind, weiß deine Trauzeugin vielleicht gar nicht genau, was sie tun soll, etwas geht unter oder sie fühlt sich überfordert. Setzt euch zusammen und erstellt eine detaillierte To-Do-Liste. Teilt die Aufgaben klar auf und legt fest, wer für was verantwortlich ist. So vermeidet ihr Missverständnisse und ihr könnt gemeinsam besser planen. Es gibt tolle Apps die ein gemeinsames To-Do Board bieten, sodass ihr beide sehen könnt, wenn jemand eine Aufgabe erledigt hat, oder sich etwas geändert hat.

Beispiel für eine To-Do-Liste:

  • Brautjungfernkleider aussuchen: Verantwortlich: Trauzeugin
  • Einladungen verschicken: Verantwortlich: Braut
  • Dekoration organisieren: Verantwortlich: Trauzeugin
  • Probeessen arrangieren: Verantwortlich: Beide

3. Prioritäten setzen: Was ist wirklich wichtig?

Überlege dir, welche Aufgaben wirklich dringend und wichtig sind und welche vielleicht auch von anderen Helfern übernommen werden können. Manchmal kann es hilfreich sein, Freunde oder Familienmitglieder um Unterstützung zu bitten. Dadurch wird der Druck von deiner Trauzeugin genommen und du erhältst dennoch die nötige Hilfe. Schließlich hat deine Trauzeugin auch noch ihr eigenes Privatleben und kann verständlicherweise nicht ihre komplette Freizeit deiner Hochzeitsplanung opfern.

Beispiel: „Hey, ich weiß, dass du viel um die Ohren hast. Vielleicht können wir einige Aufgaben auf meine Familie oder andere Freunde verteilen, damit wir beide weniger Stress haben?“

4. Plan B: Immer eine Alternative im Hinterkopf haben

Falls das Gespräch und die Neuverteilung der Aufgaben nicht den gewünschten Erfolg bringen und sich nichts ändert, solltest du einen Plan B parat haben. Überlege, ob es eine andere Freundin oder ein Familienmitglied gibt, das sie als Trauzeugin ersetzen kann oder zumindest die größten Aufgaben übernehmen kann. Es ist deine Hochzeit und es ist wichtig, dass du dich unterstützt und wohl fühlst.

Beispiel: „Ich habe gemerkt, dass es wirklich schwierig ist, alles unter einen Hut zu bekommen. Vielleicht wäre es eine Idee, wenn [Name] uns bei einigen Aufgaben unterstützt? Was hältst du davon?“

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5. Grenzen setzen: Deine Hochzeit, deine Regeln

Wenn deine Trauzeugin versucht, alles nach ihrer Nase zu machen und deine Wünsche ignoriert, ist es Zeit, klare Grenzen zu setzen. Erkläre ihr höflich, aber bestimmt, dass es deine Hochzeit ist und deine Vorstellungen und Wünsche an erster Stelle stehen. Natürlich kannst du dankbar für ihre Hilfe sein, aber letztendlich bist du diejenige, die entscheidet.

Beispiel: „Ich schätze deine Ideen sehr, aber es ist mir wichtig, dass die Hochzeit so wird, wie ich es mir immer vorgestellt habe. Können wir uns darauf einigen, dass wir meine Wünsche bei der Planung bevorzugen?“

6. Eigene Erwartungen überdenken: Realistisch bleiben

Manchmal hilft es auch, die eigenen Erwartungen zu überdenken. Natürlich wünscht man sich, dass die Trauzeugin genauso engagiert ist wie man selbst, aber jeder hat sein eigenes Leben und unterschiedliche Prioritäten. Versuche, einen Mittelweg zu finden und dir selbst auch ein bisschen Druck zu nehmen. Erinnere dich daran, warum du sie zur Trauzeugin gewählt hast – wegen eurer Freundschaft und der gemeinsamen Erlebnisse.

Beispiel: „Ich weiß, dass du auch ein eigenes Leben hast und nicht immer alles perfekt laufen kann. Lass uns versuchen, das Beste daraus zu machen und uns gegenseitig unterstützen.“

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7. Professionelle Hilfe in Betracht ziehen: Entlastung durch Experten

Wenn alles zu viel wird, ist es keine Schande, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Ein Hochzeitsplaner kann eine große Entlastung sein und dafür sorgen, dass alles reibungslos verläuft. Sie können sich um viele Details kümmern und du kannst dich auf die wesentlichen Dinge konzentrieren – deine Freude und dein Glück.

Beispiel: „Ich überlege, ob wir einen Hochzeitsplaner engagieren sollten, um den Stress für uns beide zu reduzieren. Was denkst du darüber?“

Fazit

Die Rolle der Trauzeugin ist eine wichtige, aber manchmal kommen unvorhergesehene Hindernisse dazwischen. Wichtig ist, dass du offen und ehrlich kommunizierst und im Notfall auch alternative Lösungen in Betracht ziehst. Es ist deine Hochzeit und am Ende zählt, dass du dich wohl und glücklich fühlst.

Kopf hoch, es wird großartig! Du schaffst das, und am Ende wird alles gut. Viel Erfolg bei den weiteren Vorbereitungen!