Hochzeitsgäste: DOs und DONTs für das Outfit

Hochzeitsgäste: DOs und DONTs für das Outfit

Hochzeitsgäste: DOs und DON’Ts für das Outfit

Die Hochzeit ist für Paare ein besonderer Tag, der mit monatelangen Planungen, Entscheidungen und Organisationen einhergeht. Die Hochzeitsgäste bekommen von dem ganzen Trubel in der Regel nicht viel mit. Dennoch sind sie ein wichtiger Bestandteil, der über das Gelingen der Feier entscheidet. Das beginnt schon mit der Wahl des Outfits. Damit dabei nichts schiefgeht, haben wir einige DOs und DON’Ts für die Outfitwahl der Gäste zusammengestellt.

Eine Hochzeit ist ein besonderes Event. Entsprechend sollten sich Hochzeitsgäst:innen auch Mühe bei ihrer Outfitwahl geben und einige DOs und DONT’s beachten - stock.adobe.com © kokliang1981

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DO: Sich chic und elegant kleiden

Eine Hochzeit ist stets ein besonderer Anlass, der nicht jeden Tag stattfindet. Deshalb sollten, die Hochzeitsgäste entsprechend ein besonderes Outfit wählen. Chic und elegant ist angesagt. Doch was bedeutet das genau?

 

Das perfekte Outfit für Gästinnen

Egal, ob Brautjungfer, Trauzeugin, Mutter oder befreundete Gästin auf der Hochzeit – Frauen sollten auf jeden Fall ein Kleid tragen oder eine Kombination aus Rock und elegantem Top. Hosenanzüge oder Jumpsuits sind eine weitere Alternative, wobei sie mitunter schwieriger zu tragen sind und nicht immer so chic wirken, wie ein Kleid. Wichtig ist aber immer auch, dass man sich als Gästin wohlfühlt, in dem, was man zur Hochzeit trägt. Das gilt vor allem dann, wenn man selbst ins Geschehen involviert ist und von anderen besonders oft und lange angeschaut wird.

Knielange Cocktail- oder Etuikleider in dezenten Farben funktionieren im Grunde immer. Sommerlicher wird es mit Blumenmustern, etwas glamouröser mit Spitzenkleidern, fließenden Tüllröcken oder mit dezenten Stickereien mit Schmuckperlen.

Wer lieber einen Rock mit einem Oberteil kombinieren möchte, kann, je nach Tages- und Jahreszeit eine Bluse oder ein Spitzenshirt wählen. Wichtig ist, dass der Rock die Knie bedeckt. Midi- und Maxiröcke funktionieren ebenfalls. Besonders praktisch bei dieser Outfitwahl: Gästinnen können sich ein zweites Oberteil mitnehmen, zu dem dann für die Party am späteren Abend gewechselt wird.

Zu allen genannten Outfits passen schöne High Heels, die farblich zum Rest abgestimmt werden. Gästinnen dürfen hier auch zu hellen Tönen und Weiß greifen – bei Kleid oder anderer Outfitwahl sind diese Töne Tabu (dazu an späterer Stelle mehr).

Wer keine Pumps tragen möchte, kann auch zu Sandaletten oder Sabots greifen. Metalltöne oder knalligere Farben sind vor allem im Sommer ein schöner Hingucker. In jedem Fall ist für den Verlauf des Abends zudem noch ein paar flache, bequeme Schuhe einzupacken. Damit kann bei der eventuellen späteren Party getanzt werden, ohne, dass man sich zu viele Blasen holt.

Accessoires, wie dezente Handtaschen oder feiner Schmuck sowie ein farblich passender Gürtel runden das Outfit ab. Wichtig ist, dass sie nicht zu viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen, sondern lediglich kleine und stilvoll kombinierte Eyecatcher bleiben.

Wer flache Schuhe einpackt, stellt sicher, auch bei der späteren eventuellen Party noch schmerzfrei mitfeiern zu können - stock.adobe.com © Gorodenkoff

Das perfekte Outfit für Gäste

Wie so oft haben es Männer bei der Wahl ihres Outfits als Hochzeitsgäste einfacher. Mit einem dezenten Anzug macht man als Gast nichts falsch. Auch hier gilt: Wenn nicht explizit erwünscht, bitte keine hellen Farben, sondern besser einen grauen, blauen, dunkelgrünen oder braunen Anzug. Im Sommer kann, je nachdem, wie man die Hochzeit, die Gesellschaft und das Brautpaar einschätzt, auch zu auffälligeren Farben gegriffen werden. Rötliche oder gelbe Anzüge sind dann mitunter ebenfalls möglich.

Frack, Cut und Smoking sind übrigens für den Bräutigam reserviert. Gäste sollten daher wirklich stets bei einem „herkömmlichen“ Anzug bleiben.

Zum Anzug werden elegante Schuhe kombiniert – vorzugsweise aus echtem Leder. Klassisch Schwarz funktioniert fast immer, zu hellen Anzügen passen aber auch Blau, Braun, Cognac oder Weiß. Oxfords oder Brogues sind dabei die wohl bekanntesten Schuh-Arten.

Zum Anzug und den eleganten Schuhen kombinieren Gäste am besten eine farblich passende Krawatte oder Fliege. Das Einstecktuch darf farblich hervorstechen oder zur Krawatte passen und einen Eyecatcher darstellen. Eine dezente Uhr rundet das Outfit ab – sie kann aber natürlich auch einfach weggelassen werden.

Gemeinsam passend gekleidet sein

Schön ist es zudem, wenn Gäste denn mit Begleitung kommen, sich auf die Outfitwahl der oder des jeweils anderen abzustimmen. Ähnliche Farben oder das gleiche Level an Glamour des Outfits machen einen guten Eindruck.

Bei der Wahl des genauen Dresses kann man sich auch an der Location orientieren. Findet die Hochzeit in einem gemieteten Raum eines Schlosses statt? Dann ist ein besonders elegantes Outfit an der Tagesordnung. Entscheidet sich das Brautpaar dagegen für eine rustikale Variante, wie eine Scheune, sind Kleider oder Anzüge aus leichten, luftigen Stoffen besser geeignet – „Boho“ wäre hier ein Stichwort.

Auf diese Weise lässt sich das Outfit selbst dann einigermaßen passend wählen, wenn auf den Einladungen kein Dresscode angegeben ist. So vermeiden Gästinnen und Gäste, dass sie over- oder underdressed auf der Hochzeit erscheinen.

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DO: Perfekt gekleidet sein für heiße und kalte Hochzeitstage

Fallen Hochzeiten auf besonders heiße oder besonders kalte Tage, ist die Garderobe selbstverständlich den Temperaturen anzupassen.

An heißen Tagen im Sommer geht es darum, nicht zu schwitzen und gleichzeitig nicht zu freizügig zu erscheinen. Schweißflecken können Outfits durchaus ruinieren und sind daher durch die Wahl der richtigen Kleidung und optimaler Stoffe zu vermeiden.

Dicke und schwere Stoffe sind natürlich nie die richtige Lösung. Leichte, luftige Materialien, also echte Sommerstoffe oder Spitze für Frauen sind besser. Gerade Leinenstoffe stellen bei Anzügen oder Hosenanzügen eine wunderbare Alternative zu Baumwolle oder gar tierischer Wolle dar.

Mit luftigen Kleidern mit sommerlichen, aber dezenten Prints machen Frauen nichts falsch. Sie haben außerdem den Vorteil, dass sie offene Schuhe tragen können. Werden die Füße nicht zu warm, schwitzt man grundsätzlich deutlich weniger schnell.

Für kalte Tage im Herbst und Winter gilt selbstverständlich das genaue Gegenteil: Am besten sind geschlossene Schuhe. Eine feine Strumpfhose unter dem Kleid hält die Füße auch in High Heels halbwegs warm.

Frauen können ansonsten zu Kleidern mit langen Ärmeln greifen oder den erwähnten Hosenanzug als Gästinnenoutfit wählen. Hierbei kann es sich um einen Anzug aus dickerer Wolle handeln, der in der Regel besser warm hält als jedes Kleid. Männer wählen selbstverständlich ebenfalls einen Anzug aus dickerer Wolle.

Bestimmte Anzüge aus dickerer Wolle halten auch im Winter ordentlich warm - stock.adobe.com © ribalka yuli

Je nach Art der Hochzeit und nach eigenem Geschmack gibt es noch einige weitere Tipps rund um Winterhochzeiten, die man sich einmal genauer anschauen kann. So bieten sich etwa verschiedene Mäntel über Kleid oder Anzug aus verschiedenen Gründen gut an. Hier kann, je nach restlichem Outfit, beispielsweise ein klassischer schwarzer Wollmantel dienen. Doch auch ein Statement-Mantel oder ein Shrug oder Bolero kann ein Outfit toll ergänzen und gleichzeitig warmhalten.

Neben der Wahl der richtigen Outfits für Sommer und Winter können ein paar hochzeitstaugliche Accessoires eingepackt werden, die ebenfalls für eine kühle Brise oder für etwas Wärme sorgen. Für heiße Tage eignet sich ein eleganter Fächer wunderbar, mit dem man sich hin und wieder etwas Luft zufächern kann. Es gibt außerdem kleine, batteriebetriebene Handventilatoren, die ebenfalls in jede Handtasche passen dürften. Da sie nicht ganz so chic sind, sollten sie aber vorzugsweise eingesetzt werden, wenn nicht gerade die Aufmerksamkeit der halben Hochzeitsgesellschaft auf einem ruht.

Für kalte Tage wiederum eignen sich kleine Handwärmer oder Wärmepads. Sie passen ebenfalls in die Hosentasche und spenden oft mehrere Stunden lang Wärme.

DO: Für alle Fälle gerüstet sein

Fächer und Ventilatoren für warme Tage und Wärmepads für Hochzeiten im Winter sind nicht die einzigen kleinen „Gadgets“ die einen auf alle möglichen Fälle auf einer Hochzeit vorbereiten. Es gibt einige weitere Dinge, die in die Handtasche oder gar in die Anzugstasche gepackt und mitgenommen werden können. Mit ihnen lassen sich kleine Fauxpas oder Notfallsituationen vermeiden oder zumindest schnell wieder in den Griff bekommen.

Regenschirm

Egal, ob die Hochzeit im Sommer oder im Winter stattfindet – regnen kann es theoretisch immer. Manchmal überraschen einen auch Schauer, obwohl für den großen Tag eigentlich ein blauer Himmel vorausgesagt war.

Deshalb sollte nicht allein für Hochzeiten, die im Freien stattfinden, sondern grundsätzlich zur Sicherheit für jede Hochzeit zumindest ein Knirps eingepackt werden. So können Gäst:innen selbst auf kurzen Wegen – zum Auto oder beim Locationwechsel von Standesamt/Kirche zur Party – vermeiden, dass ihr schönes Outfit nass wird.

Gegen Regen am Hochzeitstag schützt ein kleiner Knirps, der sich in jeder Handtasche mitnehmen lässt - stock.adobe.com © andriychuk

Deodorant

Ebenfalls ein echtes „Essential“, dass in jede Handtasche passt und hier auch für eine Hochzeit verstaut werden sollte, ist Deodorant.

Dies erklärt sich im Grunde von selbst: So ein Hochzeitstag kann sich ganz schön lange hinziehen. Beginnend mit der Begrüßung aller Gäste, über die Trauung, das spätere gemeinsame Essen und vielleicht diverse Spiele bis hin zu einer eventuellen Party am Abend, die durchaus wiederum in die Nacht hinein gehen kann. Wer hier nicht irgendwann anfängt, ein wenig Körpergeruch zu entwickeln, ist gesegnet.

Um vorzusorgen und selbst beim Tanzen noch halbwegs gut zu riechen, nimmt am besten ein bisschen Deo mit. Auch ein kleiner Parfumflakon kann natürlich helfen. Einige Deos tragt ihr übrigens besser am Abend vor der Hochzeit auf, um zu garantieren, dass die Antitranspirantien nachts besser in die Haut einziehen.

Taschentücher

Läuft die Nase, hat man sich mit dem Essen bekleckert oder möchte man sich ein wenig abschminken oder Lippenstift neu auftragen? Für all diese Fälle ist es sinnvoll, ein paar Taschentücher auf jeder Hochzeit dabeizuhaben. Sie sind leicht und kompakt und können auch in der Hosentasche einfach mitgenommen werden.

Hühneraugenpflaster

Selbst, wenn Gästinnen flache Schuhe einpacken, um nach einer Zeit zu dieser bequemeren Alternative zu wechseln, kommt es durchaus immer wieder zu Druckstellen in den Schuhen und ersten Anzeichen von Blasen.

Um die Füße zu entlasten und bestimmte Stellen der Zehen zu schützen, können Hühneraugenpflaster schon mit auf die Hochzeit genommen werden. Sobald man merkt, dass die Schuhe irgendwo stark drücken oder reiben, können sie auf der Toilette entsprechend an den Fuß geklebt werden, um diesen vor Schlimmerem zu bewahren.

Ersatzstrumpfhose

Wer eine Strumpfhose auf der Hochzeit trägt, ist gut damit beraten, eine Ersatzstrumpfhose einzupacken. Selbst hochqualitative Strumpfhosen sind vor Laufmaschen nicht geschützt. Eine solche Laufmasche kann ein Outfit schnell einmal ruinieren, wodurch der Ärger groß ist. Da eine Ersatzstrumpfhose im Grunde nichts wiegt und klein zusammengerollt werden kann, gehört sie zum Rüstzeug für jede Gästin, die auf der Hochzeit ein Kleid mit Strumpfhose trägt.

Kleingeld

Zu guter Letzt lohnt es sich ebenfalls, ein wenig Kleingeld für eine Hochzeit mitzunehmen. Speisen und herkömmliche Getränke sind selbstverständlich kostenlos, manchmal muss aber an einer Bar für speziellere Drinks bezahlt werden.

Außerdem kann es sein, dass Freunde des Brautpaars oder das Brautpaar selbst verschiedene Hochzeitsspiele geplant hat. Unter Umständen kann hier mit etwas Kleingeld eine Wette eingegangen werden, eine Münze geworfen werden, um bestimmte Dinge auszulosen oder Ähnliches. Ein paar Euro in der Tasche zu haben, ist also sicher keine falsche Idee.

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DON’T: Den Dresscode ignorieren

Manche Hochzeitspaare überlegen sich für ihren großen Tag ein bestimmtes Farbkonzept und/ oder ein Motto. Dementsprechend sollten sich alle Gäste bei der Wahl ihres Outfits an die Vorgabe oder das Motto halten.

Einige Hochzeitspaare entscheiden sich für „klassische Dresscodes“. Sie tragen Namen wie „Casual“ oder „Black Tie“. Ausführliche Erklärungen zu den verschiedenen Dresscodes finden sich zahlreich auf verschiedenen Websites und Blogs. Es lohnt sich, sich die Angaben zu den Dresscodes genau durchzulesen, wenn denn ein solcher auf der Einladung angegeben ist.

Gibt es einen bestimmten Dresscode, wie etwa „Black Tie“, sollte man sich als Gästin oder Gast auch unbedingt an diesen halten, um nicht negativ aufzufallen - stock.adobe.com © photographmd

Ignoriert man einen Dresscode nämlich, erlaubt man sich dadurch nicht allein einen Fauxpas, der dem Hochzeitspaar mit seinen genauen Plänen eventuell sauer aufstößt. Vielmehr wird man selbst schnell merken, dass man eine:r der wenigen ist, die den Dresscode ignoriert haben. Das führt sicherlich dazu, dass man sich unter den anders Gekleideten nicht ganz so wohlfühlt und sich wünscht, die Einladung doch besser studiert zu haben.

Sollten Motto und Dresscode im Übrigen nicht selbsterklärend sein oder sollte man nicht genau wissen, was mit einer Angabe gemeint ist, kann problemlos einfach beim Brautpaar nachgefragt werden. Alternativ kann sich mit anderen Gäst:innen abgesprochen werden. So stellt man zumindest sicher, nicht die oder der Einzige zu sein, die ein bestimmtes Outfit für die Hochzeit wählen.

DON‘T: Die „Zu-Regel“ missachten

Ein weiteres „Don’t“ neben dem Ignorieren des Dresscodes für die Hochzeit ist es, die sogenannte „Zu-Regel“ zu missachten. Diese Zu-Regel wiederum umfasst eigentlich mehrere Dont’s, denen auf oder vor jeder Hochzeit tunlichst aus dem Weg zu gehen ist.

Zu sexy/ zu kurz/ zu tief ausgeschnitten

Kleider, die zu kurz oder zu tief ausgeschnitten sind, fallen im Grunde genommen alle unter die Kategorie „zu sexy“. Allerdings trifft es das natürlich nicht immer. Denn nicht jedes kurze oder tief ausgeschnittene Kleid sieht auch gleich sexy aus. In einigen Fällen wirken diese Merkmale einfach nur unangebracht und ungeschickt.

Deshalb gilt: Wenn man schon selbst vor dem Spiegel infragestellt, ob ein Outfit zu viel Haut oder bestimmte Körperstellen exponiert, sollte es erst gar nicht für eine Hochzeit infragekommen. Bei Zweifeln wendet man sich am besten an ein oder zwei Freund:innen, die einem ehrlich die Meinung sagen sollen.

Zu eng

Nie sexy, sondern in der Regel einfach nur unglücklich gewählt, wirken zu enge Outfits. Seien es Kleider, die den gesamten Körper wie eine Presswurst wirken lassen oder Anzugshosen, die an den Oberschenkeln so sehr spannen, dass man sich kaum hinsetzen kann – all diese Kleidungsstücke haben auf einer Hochzeit nichts verloren. Im Grunde haben sie natürlich nirgends etwas verloren und sind am besten durch besser sitzende Alternativen auszutauschen.

Als Gästin zu sexy auf die Hochzeit? Keine besonders gute Idee! - stock.adobe.com © neonshot

Zu auffällig

Ebenfalls ein No Go sind zu auffällige Outfits. Das gilt für Frauen wie Männer gleichermaßen. Ausgeflippte Anzüge oder Kleider mit wilden Mustern, seltsamen Details oder viel Glitzer sind für eine Hochzeit nicht dezent genug. Sie lassen eine solche Veranstaltung lächerlicher wirken, was wohl nicht im Sinne des Brautpaares ist. Außerdem stiehlt man mit ihnen womöglich Braut und Bräutigam die Show – und das will man natürlich tunlichst vermeiden.

Zu unordentlich

Es ist vielleicht nicht unbedingt notwendig, das zu erwähnen, zur Sicherheit machen wir es aber trotzdem: Nichts spricht dagegen, ein bereits häufiger getragenes Kleid oder einen ebensolchen Anzug als Gästin oder Gast zu einer Hochzeit zu tragen. Dennoch sollte das Outfit in mehr oder minder makellosem Zustand sein.

Das bedeutet vor allem, dass sich auf der Kleidung keine Flecken finden sollten, dass keine Löcher oder andere Makel zu sehen sind und dass die Stücke insgesamt nicht „abgetragen“ wirken. Das alles nämlich wirkt sehr unordentlich und macht schlichtweg keinen guten Eindruck – als hätte man sich für den besonderen Tag des Brautpaars nicht allzu viel Mühe gegeben.

DON‘T: Sich in der Farbe vergreifen

Letztlich sind auch die Farben der Outfits von Hochzeitsgästinnen und -gästen entscheidend. Denn ein Don’t für jede Hochzeit sind vor allem die Farben Weiß und Schwarz (besonders bei Kleidern). Denn diese Farben sind dem Brautpaar vorbehalten. Gerade mit einem weißen Kleid kann man sich als Gästin einen echten Fauxpas erlauben. Schlimmstenfalls nämlich ist man dann die einzige Anwesende neben der Braut mit einem weißen Kleid, was für Verwirrung und genervte Blicke sorgen kann. Männer verzichten zudem am besten auf schwarze Anzüge, da die Chance nicht klein ist, dass der Bräutigam einen entsprechenden Anzug trägt. Auch ihm möchte man nicht die Show stehlen.

Das Brautpaar – oft in Weiß und Schwarz zugegen. Genau deshalb sind diese beiden Farben von Gästinnen und Gäste eher zu vermeiden - stock.adobe.com © matilda553

Neben Weiß und Schwarz sind vor allem auch andere helle Töne gerade für Kleider schwierig. Cremetöne und Beige sollten zumindest vorher mit dem Brautpaar abgesprochen werden. Bei vielen Sommerhochzeiten sind solche Töne sogar erwünscht – doch diese Hochzeiten stellen eher die Ausnahme dar.

Ebenfalls zu vermeiden sind zu knallige Farben oder gar Neonfarben. Sie fallen in die Kategorie „zu auffällig“, die wir als Don’t für das Outfit von Hochzeitsgästen ja ebenfalls bereits erläutert haben.

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